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Neue Gewerbeabfallverordnung stärkt Recycling

Seit dem 1.8.2017 gilt die neue Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV). Sie soll dafür sorgen, dass sich die Verwertungsquote von gewerblichen Abfällen erhöht und stärkt somit das Recycling.

Die neue GewAbfV richtet sich an Besitzer und Erzeuger von Siedlungs- sowie bestimmten Bau- und Abbruchabfällen aber auch an Betreiber von Vorbehandlungs- und Aufbereitungsanlagen. Durch die vermehrte und verbesserte getrennte Erfassung der unterschiedlichen Abfallarten sollen möglichst sortenreine wertstoffhaltige Abfälle für einen Recyclingprozess generiert werden und somit weniger Abfälle direkt in die energetische Verwertung gelangen.

Sowohl bei Siedlungs- als auch beu Bau- und Abbruchabfällen bestehen ab sofort erweitere Pflichten, was die getrennte Sammlung und Erfassung von verschiedenen Abfallarten angeht. Zusammen erfasst werden dürfen diese Abfälle nur, wenn technische oder wirtschafltiche Gründe seitens des Besitzers oder Erzeugers dagegen sprechen. Außerdem ist ab sofort eine umfangreiche Dokumentation verpflichtend. Wer als Abfallerzeuger an seinem Standort eine Getrenntsammlungsquote von mindestens 90% erreicht, darf die übrigen gemischten Abbfälle der energetischen Verwertung zuführen. Ein Nachweis für die Getrenntsammlungsquote ist von einem Sachverständigen immer bis zum 31. März des Folgejahres auszustellen.

Auch für Vorbehandlungsanlagen gelten neue Anforderungen bzgl. der Sortierquote (mind. 85%), der Recyclingquote (ab 1.1.2019 mind. 30%) und der technischen Ausstattung (ab 1.1.2019). Ebenso unterliegen die Betreiber der Anlagen einer erweiterten Dokumentationspflicht.

Detaillierte Informationen haben wir für Sie in unserem GewAbfV-Info-Flyer zusammengestellt. Haben Sie weitere Fragen zum Thema Abfall? Unsere Experten beraten Sie gerne.

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